Die perfekte Bauchtasche

Ich liebe Bauchtaschen zum Weggehen und für Festivals weil man alles kompakt dabei hat was man braucht aber gleichzeitig die Hände frei hat. Ich hab tatsächlich schon einige genäht und auch gekauft aber irgendwie waren alle zu klein – was hauptsächlich an meiner großen Geldbörse liegt. Gleichzeitig sollte die Bauchtasche aber auch nicht zu ausladend sein da sie sonst ja auch blöd aussieht.

Nun hab ich sie gefunden – die für mich perfekte Bauchtasche! Bei der Suche bin ich auf die Theodora von Funkelfaden gestoßen. Das ist tatsächlich ein ziemlich neuer Schnitt und da dachte ich, probiere ich sie mal aus. Und tatsächlich, sie ist absolut perfekt für meine Bedürfnisse. Sie musste natürlich den Praxistest auf einem Festival bestehen aber das hat sie mit Bravour gemeistert. Es gibt auf der Seite von Funkelfaden sogar ein Video um die Theodora zu nähen. Außerdem findet ihr dort auch viele andere Freebooks. Ich muss zugeben, bisher kannte ich die Seite überhaupt nicht doch ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall.

Genäht habe ich die Tasche aus Dry Oilskin da sie auch robust sein muss. Dafür (und noch für vieles andre) ist das echt der perfekte Stoff! Er lässt sich toll vernähen, sieht gut aus und ist auch noch wasserabweisend da er beschichtet ist. Vorne drauf hab ich mal wieder ein Label selbst gemacht. Wie das geht könnt ihr hier nachlesen. Ich finde ein (selbstgemachtes) Label verleiht dem Nähwerk immer noch den letzten Schliff.

Schnitt: Theodora von Funkelfaden (Freebook)

Material: Außenstoff ist der Dry Oilskin light in Tannengrün von Snaply, Innenstoff aus meinem Stoffschrank, metallisierte Reißverschlüsse auch von Snaply, Label aus Snappap in hellbraun von Snaply, Reißverschlussanhänger hab ich mal irgendwo gekauft, Gurtband ist aus Baumwolle vom Nähkaufhaus, Metallteile von Snaply

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Bilder sind wie immer von mir und dieser Beitrag enthält Werbung durch Markennennung. Ich habe sowohl Stoffe als auch Zubehör selbst gekauft, bezahlt und der Schnitt ist ein Freebook.

 

Geldbörse Grete und Tutorial für das Erstellen eines Labels aus Snappap

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Wahrscheinlich ist es ja kein Geheimnis mehr, dass ich sehr gerne Geldbörsen nähen und noch viel lieber die Grete von Machwerk. Eine Geldbörse zu nähen ist wie Lego bauen, es muss Schritt für Schritt und sehr sorgfältig vorgegangen werden damit das Ergebnis am Ende auch zusammen passt.

Das i-Tüpfelchen auf Taschen und Geldbörsen ist sicherlich ein Label oder irgend eine Verzierung. Ich habe mich hier dazu entschlossen, kein Label zu kaufen sondern selber eins herzustellen.

Ihr braucht:

+ Snappap in eurer Wunschfarbe

+ Stempel

+ Stoffmalfarbe und Pinsel

+ Bügeleisen

Zuerst wird der Stempel mit Stoffmalfarbe mit Hilfe des Pinsels bestrichen. Versucht das schön gleichmäßig zu machen dann wird das Ergebnis auch schöner. Dann einfach ein paar Mal auf das Snappap stempeln, dabei aber nicht zu nah aneinander, dass ihr die einzelnen Labels auch ausschneiden könnt. Jetzt ist es wichtig, die Farbe gut trocknen zu lassen, am Besten über Nacht. Nun legt ihr ein altes Stück Baumwollstoff auf die Labels und bügelt drüber. Wichtig! Die Dampffunktion am Bügeleisen muss auf jeden Fall ausgeschaltet sein. Ich bügele immer auf der Baumwoll-Stufe und schon so 30 Sekunden. Jetzt ist die Farbe fixiert und ihr könnt eure Labels nach Belieben ausschneiden.

Ich werde in Zukunft öfters eigene Labels machen, ich finde das sieht einfach toll aus und man hat so viele unterschiedliche Möglichkeiten. Natürlich freue ich mich auch wenn ihr mir mal eure selbstgemachten Labels zeigt!

So, nun aber zur Grete: ich kann nur sagen, es ist so ein toller Schnitt, für mich der perfekte Geldbeutel! Ich habe davon schon so einige für mich genäht. Hier und hier habe ich euch schonmal welche gezeigt. Nun musste aber mal wieder eine neue Grete her und zwar nicht aus irgendeinem Stoff sondern aus Dry Oilskin! Dieser Stoff ist einfach perfekt für Taschen und Geldbörsen da es sich um gewachste Baumwolle handelt und dadurch wird der Stoff sehr wiederstandsfähig – perfekt für Alltagsgegenstände!

Die Grete gibt es ja in 2 Größen und ich nähe immer die Große da ich sowieso immer eine Handtasche dabei habe ich sie 6 Kartenfächer hat. Das finde ich sehr praktisch und man muss nichts suchen. Außerdem ist das Münzfach mit einem Reißverschluss verschlossen, es fällt also nichts raus und man findet darin auch sein Kleingeld sehr schnell. Der umlaufende Reißverschluß der Grete stellt auch sicher, dass man nichts verliert und alles schön dort bleibt wo es sein soll. Also ihr seht schon, ich finde den Schnitt einfach Hammer!

Arbeitszeit etwa 4 Stunden

Material: Dry Oilskin light in aubergine von Snaply, metallisierter Reißverschluss von Snaply, Label aus Snappap in hellbraun von Snaply aber selbst bestempelt, die Innenstoffe ist Webware aus meinem Fundus, der tolle Stempel und die Stofffarbe sind aus dem Adventskalender von Alles für Selbermacher

Schnitt: Geldbörse Grete von Machwerk

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Bilder sind wie immer von mir und dieser Beitrag enthält Werbung durch Markennennung. Ich habe sowohl Stoffe als auch den Schnitt selbst gekauft und bezahlt.

 

 

Das Leid mit den tollen Fotos

Es ist nunmal leider so, dass ein Beitrag ohne tolle Fotos nicht wirklich ankommt und deshalb versuche ich gerade, die Qualität der Bilder zu erhöhen. Irgnedwie ist es schon schade, das genähte Teil verändert sich ja dadurch nicht doch natürlich sieht es besser aus wenn ein schönes Bild entstanden ist. Ich muss zugeben, ich selber klicke auch eher auf Bilder, die interessant sind oder tolle Farben haben.

Die sozialen Medien leben natürlich nur von Bildern und bei der Flut an tollen Fotos geht man eben sehr leicht unter – vor allem in der Nähszene. Ich hab immer das Gefühl, viele haben professionelle Fotografen zum Bilder machen. Stimmt das? Wie fotografiert ihr denn so?

Ich habe das Glück, dass mein Freund gerne Fotos macht und auch Lust hat, sich da einzulesen und reinzuhängen sonst wäre ich verloren! Außerdem bringt er mir Geduld entgegen wenn es darum geht, wie ich das Bild möchte – das ist manchmal gar nicht so einfach!

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So, nun aber zum Genähten: hier zeige ich euch die Frau Josy von Fritzi Schnittreif – einer meiner Sommer Must Haves! Das Shirt sitzt toll, ist super schnell genäht und läd dazu ein, Stoffe zu kombinieren. Ich bin nicht so der Mustertyp daher find ich es immer toll wenn man einen gemusterten Stoff kombinieren kann aber der Hauptteil doch unifarben ist. Hier habe ich euch das Shirt schonmal gezeigt aber ganz einfarbig – geht auch sehr gut wie ich finde!

Hier haben wir mal versucht, das Shirt auch von hinten einzufangen und die tollen Ärmel zu zeigen.

Schnitt: Frau Josy von Fritzi & Schnittreif

Stoff: Petrolfarbener Jersey mit dem Namen Kathrin von Snaply, Musterstoff ist von Tante Ema aber gekauft bei Evlis Needle

Arbeitszeit ca 2 Stunden

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Bilder sind wie immer von mir und dieser Beitrag enthält Werbung durch Markennennung. Ich habe sowohl Stoffe als auch den Schnitt selbst gekauft und bezahlt.

 

Es geht weiter…

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Ihr Lieben,

so nun melde ich mich auch mal wieder aus der Versenkung! Die letzten 2 Monate waren sehr arbeitsreich, geprägt von vielen Dingen, die meine ungeteilte Aufmerksamkeit benötigten und so bin ich nicht dazu gekommen, einen neuen Beitrag zu erstellen.

Außerdem war ich absolut nicht zufrieden mit der Qualität unserer Kamera und nun haben wir eine andere! Ich freue mich sehr darüber, allerdings müssen die richtigen Einstellungen noch gefunden werden daher sind die Bilder teilweise noch nicht perfekt – trotzdem viel besser als vorher finde ich. Übung macht ja bekannntlich den Meister 🙂

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Natürlich habe ich einiges genäht in den letzten Monaten doch die Sachen müssen nun nach und nach vor die Linse. Den Anfang macht die Malia von Prachtkinder. Der Schnitte gehört zu meinen absoluten Lieblingen (hier und hier zu sehen) und den nähe ich wirklich rauf und runter. Besonders toll finde ich die Teilungen in diesem Schnitt – das macht ein einfaches Shirt zu etwas ganz besonderem.

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Allerdings habe ich ihn etwas abgeändert. Normalerweise wird der Ausschnitt mit einem Beleg gearbeitet und ich muss zugeben, bei dehnbaren Stoffen gelingt mir das einfach nicht deshalb hab ich ein Bündchen angenäht. Mir würde tatsächlich ein Beleg besser gefallen da das irgendwie schicker wirkt. Was haltet ihr denn von Belegen bei dehnbaren Stoffen? Klappt das bei euch und habt ihr den ultimativen Tip für mich?

Für diese Malia hab ich einen schwarzen Modalsweat mit einem weinroten Jersey kombiniert. Außerdem wollte ich kurze Ärmel haben da ja hoffentlich bald mal wieder die Sonne raus kommt. Modalsweat ist einfach ein toller Stoff, so schön weich im Griff und vor allem sieht der auch nach 100x waschen noch toll aus!

Schnitt: Malia von Prachtkinder

Material: Modalsweat in schwarz von Snaply, Jersey in weinrot aus meinem Stofflager (keine Ahnung wo ich den mal her hatte)

Arbeitszeit ca 2 Stunden

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Lauter Premieren

Ihr Lieben,

Kennt ihr denn Releda? Ich kannte es bisher nicht und stieß vor kurzem auf das Material. Es ist recyceltes Leder aus der Modeindustrie. Klingt interessant, oder? Ich bestellte mir die Taschenriemen und natürlich musste auch noch eine Tasche dazu genäht werden.

Geworden ist es die Vara von Hansedelli. Ich hatte euch hier schon einmal einen Rucksack gezeigt den ich von Hansedelli genäht habe und ihre Anleitungen sind einfach toll. Ich bin mir sicher, sogar der absolute Nähanfänger kann sich eine Tasche nach ihren Anleitungen nähen. Es ist alles absolut im Detail erklärt und viele unterschiedliche Varianten beschrieben.

Das Design der Ebooks von Hansedelli gefällt mir auch sehr gut. Die Spitzen waren ausschlaggebend für meine Wahl da sich unterschiedliche Stoffe ganz toll kombinieren lassen. Hier habe ich mich für Kunstleder und Canvas in Verbindung mit dem Releda Riemen entschieden. Außerdem habe ich zum ersten Mal Buchschrauben verwendet. Ich bin echt hellauf begeistert und finde, sowohl der Riemen als auch die Buchschrauben machen richtig was her. Übrigens besteht die komplette Tasche aus Material von Snaply – ganz eindeutig mein Lieblingsshop für Taschenzubehör.

Bei welchem Onlineshop geht ihr denn am liebsten einkaufen?

Material: Kunstleder in schwarz, gemusteter Canvas, Releda Taschenriemen und Buchschrauben alles von Snaply

Schnitt: Vara von Hansedelli

Arbeitszeit etwa 3 Stunden

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Werbung durch Markennennung aber alle Produkte sind selbst gekauft und bezahlt.

Eine Tasche für den Alltag

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Schon lange wollte ich eine Tasche in der perfekten Größe haben, die alles mitmacht. Nunja, einfach zu finden ist so eine Tasche ja überhaupt nicht, also selber nähen. Doch auch da gibt es so viele unterschiedliche Schnitte das die Wahl nicht einfach ist.

Einige Taschen kamen dann in die engere Auswahl und geworden ist es dann die Tag und Nacht Crossbody Bag von Nähkind. Diese Tasche hat für mich die perfekte Größe. Sie ist nicht zu groß aber es passt doch ziemlich viel rein. Ich war echt verwundert wie geräumig sie ist. Außerdem benötigt man nur 0,5 Meter für den Außenstoff und ich konnte sogar den Henkel noch aus dem selben Stoff nähen.

Nachdem der Schnitt festgestanden ist musste ja noch der Stoff ausgewählt werden. Alles nicht so einfach bei der Auswahl! Ich wollte unbedingt einen Stoff der viel aushält aber Kunstleder wollte ich auch nicht verwenden.

Dann stolperte ich über einen Stoff, der nennt sich Dry Oilskin und wurde wohl in England für Reitbekleidung verwendet. Er besteht zu 100% aus Baumwolle und wird gewachst und ist somit wasserabweisend. Eigentlich der perfekte Taschenstoff. Gewaschen werden sollte er nicht aber man kann ihn mit kaltem Wasser und einem weichen Schwamm bearbeiten. Das sollte doch reichen.

Er lässt sich ganz toll verarbeiten und sieht sehr schön aus da er mit der Zeit einen Usedlook annimmt – ähnlich wie Leder. Ich bin vollends begeistert von dem tollen Stoff und habe zum Glück noch einen in einer anderen Farbe mitbestellt.

Welches ist denn euer ‚perfekter Taschenschnitt‘?

Schnitt: Tag und Nacht Crossbody Bag von Nähkind

Material: Außen Dry Oilskin in Aubergine von Snaply, Innen elastische Baumwolle Asia von Hilco, bestellt bei Myo Stoffe, H 250, Metallteile auch alle von Snaply

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Warum einfach und doch wieder nicht

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Ihr Lieben,

dieses Mal zeige ich euch ein einfaches schwarzes Shirt welches aber überhaupt nicht einfach ist. Manchmal sieht man das aber erst auf den zweiten Blick.

Erstens besteht dieses T-Shirt aus Modaljersey von Snaply. Dieser Modal ist ein Traum, er ist super weich, kuschelig und vor allem habe ich das Shirt schon gefühlt 100 Mal gewaschen und er behält seine Farbe komplett. Es ist wirklich gar nichts ausgebleicht.

Zweitens seht ihr hier wieder einen meiner Lieblingsschnitte und zwar die Malia von Prachtkinder. Das erste Shirt nach dem Schnitt habe ich euch ja schon hier gezeigt. Dieses Shirt, was eigentlich ein Schnitt für ein Kleid ist, hat einige Teilungen und ist somit nicht so schnell genäht wie ein einfaches T-Shirt aber es macht dafür auch viel mehr her.

Ich trage dieses Shirt sehr gerne da es super weich ist und einfach gut sitzt. Habt ihr auch so Geheimtipps für Schnitte und Stoffe?

Schnitt: Malia von Prachtkinder

Stoff: Modaljersey in Schwarz von Snaply

Arbeitszeit etwa 2,5 Stunden

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