Ein tolles neues Basic Shirt

Ein ganz tolles Probenähen bei der lieben Lena von Berlinerie geht zu Ende. Genäht wurde ein super tolles Shirt mit dem Namen Bärliner Tante welches bestens geeignet ist, um Stoffreste zu verwenden oder Lieblingsstoffe zu mixen. Die Mädels haben so schöne Tanten genäht, ich war immer wieder erstaunt über die Wandelbarkeit dieses Schnittes.

Die Bärliner Tante hat eine ganz tolle Teilung welche auch die Ärmel teilt. Es wirkt wie ich finde super toll. Beim nähen sollte man sich an die Anleitung halten und sehr genau arbeiten das die Teilung dann auch passt. Mit ein wenig Übung ist das allerdings gut machbar.

Ich habe im Rahmen des Probenähens drei Shirts genäht welche ich euch hier nach und nach zeigen möchte. Das Erste habe ich aus Reststücken von Viskosejersey genäht und hinten auf dem Rücken die tolle Aufbügelfolie aus meinem Adventskalender von Alles für Selbermacher verwendet.

Die Bärliner Tante ist ein super tolles Basic Shirt – ich bin total begeistert von ihr und sie wird mit Sicherheit mein neues Schnittmuster für einfache (oder in dem Fall auch etwas aufwändigere) Langarmshirts. Übrigens kann sie auch in Kurzarm genäht werden 🙂 Ein rundum tolles Schnittmuster!

Den Schnitt bekommt ihr übrigens hier zu kaufen.

Meine Tante zeige ich euch natürlich auch hier auf meiner Facebook Seite.

Schnitt: Bärliner Tante von Berlinerie

Stoff: Viskosereste aus meinem Fundus, Bügelfolie ist aus dem Adventskalender von Alles für Selbermacher

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Bilder sind wie immer von mir und ohne Filter

 

 

 

Summerfeeling

Nach dem grau des Winters musste ich mir unbedingt einen roten Rock nähen um den Winter zu vertreiben und den Frühling zu locken. Ich hoffe ja sehr das es auch funktioniert. Ich habe die Kälte und das triste Wetter so satt und warte sehnsüchtig auf das grün welches der Frühling hoffentlich bald bringt.

Vor kurzem habe ich mir auf Makerist von Prachtkinder einen Minirock gekauft. Ich hatte bisher noch keinen Schnitt von ihr und war sehr gespannt. Der Rock hat sehr viele Variationen, verschiedene Längen und er kann entweder aus dehnbaren Stoffen oder aus Webware genäht werden. Was mir total gut gefällt und auch der ausschlaggebende Punkt zum Kauf war, waren die Falten und die Passe vorne.

Ich vernähe sehr gerne Webware und deshalb hab ich den Rock aus nicht dehnbarem Stoff genäht. Der rote Stoff mit den Punkten war übrigens mal ein langes Dirndl welches ich bestimmt nie wieder getragen hätte und so kam mir die Idee daraus diesen Rock zu nähen.

Der Schnitt ist echt einfach zu nähen und macht, wie ich finde, richtig was her. Ich habe mich dagegen entschieden, die Naht zwischen der Passe mit einem Paspelband hervorzuheben weil der Stoff an sich schon eher auffällig ist. Als Länge habe ich die lange Version gewählt, allzu kurz sollte es in meinem Alter auch nicht mehr sein. Was ich am Rock ganz toll finde sind die Taschen. Ich brauche eigentlich immer Taschen und sei es nur um die Hände darin zu verstecken.

Für den Bund hat man zwei Möglichkeiten. Die erste Version ist, man näht einfach einen Bündchenstoff als Bund an oder Version zwei, man zieht einen Gummi in einen festen Bund aus dem Rockstoff. Ich habe mich für Version zwei entschieden und finde es ganz toll, dass der komplette Rock aus einem Stoff ist.

Von Prachtkinder gibt es auch noch ein Kleid und nach meinen guten Erfahrungen mit dem Rock werde ich mir den Schnitt wohl auch noch zulegen müssen. Habt ihr denn schon was von Prachtkinder genäht?

Natürlich gibt es den Rock auch auf meiner Facebook Seite zu sehen und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dort einen Besuch abstatten würdet.

Schnitt: Minirock mit Passe von Prachtkinder

Stoff: ein altes Dirndl

Arbeitszeit: etwa 2 Stunden da Webware ja komplett versäubert werden muss

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Bilder sind wie immer von mir und ohne Filter