Manchmal läuft es nicht nach Plan

Ihr Lieben,

nun ist es ziemlich genau 2 Monate her, als ihr das letze Mal was von mir gehört habt. Nun, was soll ich sagen, das Leben macht einem einfach manchmal einen Strich durch die Rechnung.

Genau 7 Tage nach meinem letzten Beitrag ist meine Mama leider gestorben. Das hat mich natürlich ganz schön aus dem Leben gerissen. Sie war schwer krank doch trotzdem ist so ein Tod was sehr schlimmes. Ich war seitdem absolut nicht in der Lage, etwas Kreatives zu machen, geschweige denn zu nähen oder zu schreiben. Die Gedanken und das ganze Leben kreisen nur noch um die verstorbene Person und den Tod. Und trotzdem ist der Tod bei uns immer noch ein Tabu Thema.Wenn man mit Leuten darüber spricht dann fehlen einem die Worte und die Person gegenüber weiß auch überhaupt nicht, wie sie damit umgehen soll und was angemessen ist zu sagen. Das hat mich echt sehr erschüttert – zusätzlich zum Verlust.

Nun merke ich, wie es langsam besser wird – ich habe sogar schon wieder genäht. Zwischenzeitlich dachte ich wirklich, ich muss meine Nähmaschinen verkaufen da mit die Lust völlig fehlte.

So, nun aber genug gejammert, es muss auch weitergehen! Wie ihr sehen könnt sind die Bilder zu meiner Dolores von Milchmonster schon im Herbst entstanden. Leider bin ich bisher nicht dazu gekommen, sie euch zu zeigen. Die Dolores hab ich schon ein paar Mal für mich genäht und sie macht total Spaß. Klar, es ist kein Projekt für zwischendurch aber das Ergebnis überzeugt mich immer.

Verwendet habe ich einen dünnen Jeansstoff mit leichten Streifen, es sollte ja eine Jeansbluse werden. Dazu hab ich mir Druckknöpfe in silber besorgt. Was ich überhaupt nicht mag sind Knopflöcher zu nähen und dann auch noch die dazugehörigen Knöpfe annähen. Diese Druckknöpfe sind echt easy. Sie werden wie Ösen eingeschlagen, halten Bombe und sehen auch noch schön aus.

Wie findet ihr meine Dolores?

Schnitt: Dolores von Milchmonster

Arbeitszeit: ca 3 Stunden

Material: Jeansstoff aus dem örtlichen Stoffladen, Druckknöpfe zum einschlagen von Prym

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Bilder sind wie immer von mir und dieser Beitrag enthält Werbung durch Markennennung und Überzeugung

Mehr Basics

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Beim Nähen tendiert man irgendwie immer dazu, viele bunte Stoffe zu vernähen. Doch derzeit versuche ich, mir mehr Basic-Teile zu nähen die gut kombinierbar sind.

Ich liebe Raglan Shirts und deshalb fiel meine Wahl hier auf das RAGLAN.shirt4us von Leni Pepunkt. Ich habe von ihr schon mehrere Schnitte für mich genäht und sie sitzen bei mir immer sehr gut ohne irgendwelche Anpassungen. Außerdem mag ich Schnitte, die schnell und leicht genäht sind, total gerne.

Das Raglan Shirt kann mit kurzen oder langen Ärmeln genäht, oder auch zum Kleid verlängert werden. Es sind auch ein paar einfache Vorlagen für Applikationen dabei wie ein Stern usw.

Aufgrund des Stoffes habe ich mich hier dafür entschieden, nichts aufzunähen oder zu verzieren – es sollte ja ein Basic-Shirt werden. Ich trage dieses Shirt total gerne. Es passt fast zu jeder Jeans und sitzt wie ich finde echt gut. Und habt ihr gesehen, wie toll die Streifen an den Seiten passen? Da bin ich echt stolz auf mich! Dankeschön für diesen tollen Schnitt, es werden noch mehr folgen.

Außerdem kann ich euch sagen, ihr werdet in nächster Zeit noch mehr Raglan Shirts von mir sehen da ich momentan bei einem tollen Probenähen für ein Raglan Shirt dabei sein darf. Wo wie und was erfahrt ihr dann demnächst hier.

Schnitt: RAGLAN.shirt4us von Leni Pepunkt

Stoff: Baumwolljersey aus meinem Lager

Arbeitszeit: etwa 2 Stunden

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DIY Orangenreiniger

Seit einiger Zeit versuche ich, auch andere Dinge als Kleidung und Taschen selbst zu machen da ich sehr gerne Plastik, so gut es denn geht, vermeiden möchte. Außerdem ist ja gerade in Putzmittel immer ein Haufen Chemie drin und das muss eigentlich nicht sein.

Unsere Omas haben völlig selbstverständlich Hausmittel zum Putzen verwendet aber wir greifen mittlerweile zu Plastikflaschen mit bunten Etiketten ohne zu wissen, was da so drin ist und was wir unsere Umwelt damit antun.

Pinterest ist eine tolle Quelle für Ideen jeglicher Art und dort bin ich auf ein tolles und vor allem einfaches Rezept für selbstgemachten Orangenreiniger gestoßen. Da wir gerne Orangensaft trinken habe ich einfach 5 Orangen und 1 Limette ausgepresst, die Schalen in ein Glas geschichtet und mit Essigessenz aufgefüllt. Nun muss der Reiniger ca 4 Wochen an einem hellen Ort stehen und ziehen.

Nach 4 Wochen einfach filtern und ich verdünne den Reiniger immer noch mit Wasser weil die Essigessenz doch sehr stark ist. Ich verwende den Reiniger zum Bad Putzen oder ins Wischwasser und finde ihn echt gut. Außerdem stinkt es nach dem Putzen nicht nach Chemie und ich weiß, es ist nichts schlechtes drin.

Macht ihr auch Reiniger oder gar Kosmetik selbst? Daran wollte ich mich nämlich in Zukunft auch mal versuchen. Ich werde berichten ob es geklappt hat.

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Endlich Sommer

Ihr Lieben,

nachdem es ja nun endlich warm ist draußen, musste eine kurze Hose für mich her. Voraussetzung hierfür war, die Hose sollte nicht zu kurz sein – aus dem Alter bin ich nun definitiv raus. Und noch ganz wichtig: Taschen sollte sie auch haben.

Schon im letzten Jahr habe ich mir den Schnitt Shorty Legs von Sara und Julez zugelegt und beim genaueren Lesen der Anleitung sah ich nun, der Schnitt ist für 2 unterschiedliche Längen – perfekt für mein Vorhaben und Taschen gibt es auch.

Ich wollte unbedingt eine Hose aus Jeans nähen und wurde im Stoffladen meines Vertrauens auch gleich fündig. Dazu braucht man noch Schrägband da die Hose damit komplett eingefasst wird. Ich entschied mich für blaues mit weißen Pünktchen als kleiner Hingucker zum schlichten Jeans.

Vom Ergebnis und Schnitt bin ich echt begeistert, die Hose passt ohne Anpassungen perfekt. Das Nähen geht eigentlich ganz fix wenn man den Dreh mit dem Schrägband raus hat. Nach diesem Projekt habe ich das auch endlich gelernt da ich bisher kaum bis gar nicht mit Schrägband gearbeitet habe. Ich finde es immer total toll, wenn man bei neuen Schnitten auch was Neues dazu lernt.

Da ich die kurze Hose so toll finde und auch wahnsinnig gerne trage habe ich mir gleich Stoff und Schrägband für eine zweite zugelegt und werde bald noch eine nähen. Ich denke für mich hat der Schnitt echt Potenzial zu meinem Sommerschnitt 2018 zu werden. Habt ihr gerade auch so einen Lieblingsschnitt?

Schnitt: Shorty Legs von Sara & Julez

Material: Jeans und Schrägband aus dem Stoffladen meines Vertrauens, Bündchen in weiß und Kordel von Alles für Selbermacher, Snap Pap aus meinem Lager

Arbeitszeit: 2 Stunden

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Summer Feeling

 

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Ihr Lieben,

in letzter Zeit war es hier ein wenig ruhiger. Das lag vor allem an unserem Umzug und zusätzlich war ich etwas verunsichert von der neuen Datenschutzverordnung. Der Umzug beanspruchte sehr viel Zeit doch nun sind wir so einigermaßen eingerichtet und ich habe wieder mehr Muße für andere Dinge.

Dann kam die Datenschutzverordnung und diese verwirrte mich sehr. Einige Seiten haben leider geschlossen und ich muss zugeben, das finde ich sehr sehr schade. Ich wollte meinen kleinen Blog auf keinen Fall schließen da mir das Zeigen meiner Nähwerke sehr viel Spaß macht. Ich hoffe sehr, dass ich jetzt auf der sicheren Seite bin und falls nicht, dann kann ich es auch nicht ändern.

 

So, nun möchte ich euch meine neue Sommerbluse von Leni Pepunkt zeigen. Ich habe sie aus einem super luftigen Viskose Stoff genäht welchen ich im letzten Jahr schon gekauft habe. Der Stoff ist sehr flutschig und nicht einfach zu nähen aber er trägt sich super toll. Die Bluse war die letzten Tage mein Retter in der Wärme weil sie so schön luftig ist.

Wegen des Umzugs kam ich in letzter Zeit kaum zum nähen und umso mehr freue ich mich über mein erstes Teil für den Sommer – gerade rechtzeitig bei den doch sehr warmen Temperaturen. Ich brauche dringend noch mehr Sommerklamotten und habe auch vor, mir noch das eine oder andere Kleid zu nähen.

 

Was fehlt euch noch zur perfekten Sommergarderobe?

Schnitt: Sommer.Bluse von Leni Pepunkt

Stoff: Viskose in dunkelblau mit Pünktchen von Alles für Selbermacher

Arbeitszeit etwa 2 Stunden

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Taschenliebe

Ich nähe echt für mein Leben gerne Taschen, Täschen und Geldbörsen. Irgendwie mag ich das noch lieber als Kleidung zu nähen. Vor allem kommt da immer meine Oma Bernina zum Einsatz – die Maschine ist aus den 50iger Jahren und ich möchte keine Andere! Sie näht einfach alles und ist super stark, sogar Leder schafft sie.

So nun ist aber genug geschwärmt, zurück zu den Taschen! Die liebe Eva Marie von Romy hatte zum Designnähen für ihre Messenger Bag aufgerufen und darauf hab ich mich direkt beworben denn so eine Art von Tasche hab ich noch nie genäht und außerdem wollte ich schon länger genau so eine Tasche haben. Natürlich ist es nicht bei einer einzigen geblieben aber das tut ja nichts zur Sache. Ab hier müsst ihr aufpassen denn der Beitrag enthält Werbung und zwar richtig denn ich bin begeistert!

Über die Zusage zum Designnähen hab ich mich sehr gefreut da ich noch nie Designnähen durfte. Das schöne dabei ist ja, der Schnitt passt bereits und man näht bestimmt kein Stück für den Müll. Allerdings hatte ich auch den Anspruch an mich selbst, dass es was besonderes werden soll.

Die Tasche selbst ist super einfach zu nähen, hat einige Fächer und ganz tolle Proportionen. Sie ist für Kunstleder ausgelegt, kann aber natürlich auch aus anderen Stoffen genäht werden. Es sollte allerdings bedacht werden, dass die Stoffe etwas an Stand haben sollten. Ich habe mich hier für Kunstleder und Canvas entschieden. Man muss auch nicht ein seitenlanges Schnittmuster ausdrucken denn man geht einfach nach den Maßen. Dies mag ich besonders gerne denn ich hasse kleben!

Der Blickpunkt einer Messenger Bag liegt ja eindeutig auf der Taschenklappe und die sollte bei meiner Tasche auf jeden Fall ein Hingucker werden. Daher hab ich ein Stück Snap Pap zugeschnitten und mit einem Spruch bedruckt. Dazu habe ich ganz tolle ABC-Stempel von Alles für Selbermacher verwendet. Ich muss zugeben, ich bin vom Ergebnis begeistert. Selbst bedrucktes kann auch gut mal zu sehr selbstgemacht aussehen aber in Verbindung mit der Tasche gefällt es mir richtig gut.

Das Designnähen bei Eva Marie war echt eine ganz tolle Sache. Immer wenn jemand der Mädels eine Tasche gezeigt hat, hat sie sofort kommentiert und ich hatte das Gefühl, sie ist echt mit Leib und Seele dabei. Das habe ich auch schon anders erlebt und ich muss echt sagen, bisher war das mein schönstes Nähen in einer Gruppe. Nochmals vielen lieben Dank!

Im Laufe der Zeit kam von ein paar Mädels auch der Wunsch auf, die Tasche noch kleiner nähen zu können – als Ausgehtasche. Die liebe Eva Marie kam dem Wunsch sofort nach und es gibt im Ebook nun eine Anleitung, wie die Tasche kleiner genäht werden kann. Dies hab ich natürlich auch gleich getestet aber die zeige ich euch ein anderes Mal. Es sind echt so tolle Taschen entstanden – ich habe einfach nur gestaunt über die vielen tollen Ideen der anderen Mädels.

Sollte euch die Tasche auch so gut gefallen wie mir dann könnt ihr sie hier kaufen und bis zum 15.04. 24 Uhr gibt es auch noch 30% Rabatt auf das eBook mit dem Code: MYMESSENGERBAG

Ich freue mich schon sehr darauf wenn die Eva Marie von Romy mal wieder zum gemeinsamen Nähen aufruft denn mit meiner Bewerbung kann sie auf jeden Fall rechnen!

Arbeitszeit: etwa 3 Stunden

Material: Canvas von Myo Stoffe, Kunstleder gekauft auf einer Messe, Taschenkarabiner und Zubehör von Snaply, Reißverschlüsse und Snap Pap aus meinem Fundus, ABC Stempel von Alles für Selbermacher

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Stoffdesaster und Käthes Schwester

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Meistens kaufe ich meine Stoffe im Internet oder in meinem Lieblingsladen. Vor kurzem war ich mit einer Freundin unterwegs und wir stoperten zufällig in einen unbekannten Stoffladen. Dort kaufte ich 1,5 Meter angerauten Wintersweat und dann passierte das:

Aber nun erst mal von vorne: als ich vor ein paar Monaten bei Konfettipatterns den Aufruf zum Probenähen für Käthes Schwester gelesen habe da musste ich mich sofort bewerben. Ihre Schnitte sind mir wie auf den Leib geschneidert und ich muss nichts daran ändern. Ich habe auch schon erfolgreich einige ihrer Schnitte für mich genäht und das Ergebnis war immer toll.

Leider wurde ich nicht genommen und war echt traurig, entschied aber dann, einfach zu warten bis es den Schnitt zu kaufen gibt. Dann fehlte natürlich noch der passende Stoff denn es sollte ein warmer Winterpulli entstehen. Da mir ja klar war, der Schnitt muss passen, wollte ich auf keinen Fall ein Probeteil nähen und es durfte auch etwas teurer Stoff werden.

Zurück zum Stoffladen: dort wählte ich einen tollen, sehr weichen und warmen Wintersweat aus. Zuhause angekommen ging es sofort los. Für die Kapuze bzw den Kragen hatte ich noch den tollen Elsa Sweat übrig, welchen ich hier schon vernäht hatte. Die Stoffe harmonierten perfekt also war die Entscheidung gefällt.

Während des Nähens hab ich mich dann dazu untschieden, an Ärmeln und Saum eine Fakepaspel aus dem Kapuzenstoff einzunähen um den Stoff nochmal zu wiederholen. Es war echt ein Haufen Arbeit aber ich war ganz selig mit dem Ergebnis und wie erwartet passte der Pulli perfekt. Vor dem ersten Tragen wasche ich meine Teile immer da ich oft auf dem Boden zuschneide und das ist mir einfach lieber.

Als der Pulli aus der Waschmaschine kam, dachte ich echt: mein Schwein pfeift! Leider ist er fast von oben bis unten mit pilling übersäht – so schlimm, dass ich ihn echt nur zu Hause tragen kann. Ich habe mich echt richtig darüber geärgert.

Natürlich hab ich den Pulli mit in den Laden genommen und ihnen das gezeigt. Die Verkäuferin war sehr nett und hat mir einen Gutschein angeboten. Sie war selber total entrüstet über die Qualität des Stoffes und hat gleich Bilder gemacht um sie ihrem Chef zu zeigen.

Ich finde so was total ärgerlich zumal ich sehr viel für mich nähe und das ist mir in der Form noch nie passiert. Die Arbeit die man sich macht und dann ist das Ergebnis nicht tragbar – sehr schade. Ist euch sowas auch schon mal passiert.

Allerdings kann ich euch sagen, der Schnitt ist total toll und kann rein gar nix dafür! Ich liebe die Schnitte von Konfettipatterns einfach. Sie sitzen bei mir zu 100% und das echt immer – egal was ich bisher von ihr genäht hab! So ist auch Käthes Schwester wieder ein echt toller Schnitt der auf jeden Fall nochmals genäht wird und zwar mit einem Stoff den ich dann auch außerhalb der vier Wände tragen kann.

Schnitt: Käthes Schwester von Konfettipatterns

Stoff: angerauter Wintersweat in blau meliert aus einem Stoffladen, Bündchen sind auch aus dem Wintersweat, Fakepaspeln und Innenkapuze aus Elsa Sweat von Myo Stoffe

Arbeitszeit: etwa 3 Stunden

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