Lesja Nummer 2

Im Rahmen des Probenähens für Textilsucht habe ich noch eine 2. Lesja genäht. Wie schon meine Erste ist sie aus Viskosejersey. Für ein Oversizeshirt ist diese Stoffart ideal da Viskose einfach traumhaft schön fällt.

Diesen Stoff habe ich in unserem Stoffladen erstanden und ich habe mich gleich in die grafischen Muster verliebt. Ich muss zugeben, diese Lesja trage ich noch lieber als meine erste da ich einfach den Stoff so toll finde.

 

Auch hier habe ich das Shirt an Ärmel und Saum einfach umgenäht und keine Bündchen gemacht und natürlich darf die Raffung an den Seiten auch nicht fehlen. Auch hier habe ich wieder mit Framilastic gerafft und ich finde das wird einfach schöner als mit Gummiband.

Ich kann euch nur nochmal sagen, das Shirt ist ganz toll. Es ist super schnell genäht und man hat direkt was schönes zum Anziehen. Ich mag einfache Projekte zwischendurch sehr gerne denn dann hab ich auch wieder die Muse, mich auf ein komplizierteres Schnittmuster einzulassen wie zum Beispiel dieser Geldbeutel.

Ihr müsst euch unbedingt die anderen Designbeispiele der Mädels anschauen, es sind soo tolle Lesjas entstanden. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche mir am Besten gefallen. Gerade gibt es den Schnitt bei der 2€ Aktion von Makerist und ich kann ihn euch wärmstens ans Herz legen also schlagt am Besten gleich zu!

Schnitt: Lesja von Textilsucht

Stoff: Viskosejersey aus unserem Stoffladen

Arbeitszeit: 1,5 Stunden

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Lieblingsstück

Mein neues Portemonnaie

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Kupfer ist irgendwie total zu meiner Lieblingsfarbe mutiert seitdem ich mir im Sommer Ohrringe in dieser Farbe zugelegt habe. Nun musste ich unbedingt Kunstleder in Kupfer und natürlich die passenden Reißverschlüsse kaufen. Einen neuen Geldbeutel brauchte ich auch also war die Idee zum neuen Projekt schnell geboren.

Nun ist aber das Kombinieren mit anderen Stoffen bei der Farbe nicht so einfach. Ich habe hin und her überlegt und mich schließlich für Grautöne entschieden. Grau oder schwarz gehen eigentlich immer aber schwarz im Geldbeutel finde ich schwierig. Ich hatte mal eine Tasche mit schwarzem Futter und das war wie ein schwarzes Loch in dem nichts auffindbar war – also grau.

Beim Schnitt habe ich auf Bewährtes zurück gegriffen, nämlich auf den Schnitt Namens Grete von Machwerk. Diesen Schnitt habe ich zuvor schon als Geldbeutel vernäht und er ist echt toll. Ich mag es nicht, wenn ein Geldbeutel eine Lasche hat weil ich das Öffnen und Schließen dadurch sehr umständlich finde. An der Kasse muss es meistens schnell gehen und ich habe keine Lust mit Druckknöpfen oder ähnlichem zu hantieren.

Die Grete hat einen umlaufenden Reißverschluss, es geht sehr schnell sie zu öffnen und es wird auch bestimmt nichts raus fallen. Außerdem gibt es 6 Fächer für Karten, nochmal 4 getrennte Abteile für Scheine oder Zettelchen und zusätzlich in der Mitte ein Münzfach auch mit Reißverschluss.

Der umlaufende Reißverschluss ist etwas tricky zum Einnähen aber wenn man Schritt für Schritt vorgeht dann klappt es ganz gut. Ich finde Geldbörsen sind generell sehr umständlich zu nähen, es gibt sehr viele Teile und vor allem muss man sehr genau sein und auch immer bügeln. In der Anleitung zur Grete gibt es sogar einen Bügelplan!

Ich liebe meinen neuen Geldbeutel und auch die Farbe. Die ist momentan echt total meins. Wie gefällt er euch denn?

Schnitt: Grete von Machwerk

Zubehör: Kunstleder und metallisierter Reißverschluss von Snaply, Futterstoff und Reißverschluß des Innenfachs aus meinem Fundus

Arbeitszeit etwa 3 Stunden

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Probenähen für Textilsucht

Oversizeshirt Lesja

Vor kurzem habe ich bei einem tollen Kurzurlaub in Barcelona mit einer Freundin mein erstes oversize Shirt mit überschnittenen Ärmeln gekauft und ich trage es ausgesprochen gerne. Ich war der Meinung, da muss dringend Nachschub her und dann kam der Probenähaufruf von Textilsucht genau richtig.

Ich habe mich wieder sehr gefreut, ausgewählt worden zu sein, vor allem weil ich das Shirt auch so toll finde und dies erst mein zweites Probenähen ist. Das schöne war auch, der Schnitt wurde im Vorfeld schon getestet, man näht also bestimmt kein Teil für die Tonne.

Nun zur Lesja: das Shirt wird unten gerafft, entweder mit Gummi oder mit Framilastic was einen super Effekt erzielt. Die Ärmel sind sehr schön anliegend, es ist super schnell genäht und sehr bequem. Ich finde bei einem oversize Shirt müssen sowohl die Ärmel als auch der Hüftbereich eng anliegen sonst wirkt es gerne sackig.

Die Ärmel und der Saum können mit Bündchen genäht werden oder aber einfach gesäumt so wie ich es gemacht habe. Am Halsausschnitt habe ich ein Bündchen angenäht. Ich trage meine Lesja unheimlich gerne was natürlich am Schnitt liegt und aber auch am Viskosejersey.

Das Shirt sollte aus fließenden Stoffen genäht werden was mir sehr entgegen kam denn Viskose geht immer und ich trage den Stoff einfach unheimlich gerne. Ich habe manchmal das Gefühl, Viskose ist im Winter wärmer als Jersey wenn ich ein Shirt unter einem Pulli trage. Oder bilde ich mir das nur ein weil ich den Stoff so gerne mag? Ihr seht schon, ich bin voll begeistert.

Diesen Viskosejersey welchen ich hier zur Lesja vernäht habe ist von Homemade by Steffi. Ich habe ihn testweise gekauft um zu sehen wie ich die Qualität finde und ich muss sagen, die ist echt toll. Ich bin gespannt wie er sich nach ein paar Mal waschen macht, Viskose neigt ja zu pilling und ich hoffe das Problem habe ich hier nicht weil das finde ich immer sehr ärgerlich.

Alles in allem kann ich euch den Schnitt echt empfehlen. Er ist super einfach zu nähen, geht schnell und man erzielt vor allem mit der Raffung ein tolles Ergebnis. Ich werde bestimmt noch ein Lesja nähen.

Den Schnitt bekommt ihr direkt bei Textilsucht oder bei Makerist. Schaut euch unbedingt die Designbeispiele der anderen Mädels an, es sind super schöne Shirts entstanden.

Schnitt: Oversizeshirt Lesja von Textilsucht

Stoff: Viskosejersey von Homemade by Steffi

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Zuckerschock

Hin und wieder nähe ich etwas für die Kinder von Freunden und das möchte ich euch heute zeigen. Ich stelle immer wieder fest, wie süß die Klamotten wirken und vor allem kann man super Stoffreste verwenden. Applikationen auf Kinderkleidung finde ich immer besonders niedlich deshalb habe ich hier kleine Herzchen aufgenäht.

Hier habe ich die süße Hose Karlchen Knopf und eine Beanie mit Schild genäht. Beide Schnitte verwende ich sehr gerne weil ich finde, sie machen echt was her und sind auch noch schnell genäht. Die Hose kann total lange getragen werden weil die Beinbündchen sehr lange sind. Wenn das Kind wächst kann sie als Knickebockerhose weiter getragen werden.

Die Hose hat noch eine Besonderheit: sie wird mit einer Bundfalte genäht. Dort wo die Falte zusammen geht sollten sie verstärkt werden. Da ich ungerne Knöpfe an Kinderkleidung nähe weil die schnell verschluckt werden können, habe ich an dieser Stelle die Herzchen  aufgesetzt.

Das Ergebnis finde ich total süß und ich hoffe die Beschenkten freuen sich darüber. Wie gefällt euch das Set?

Schnitt: Karlchen Knopf von Konfettipatterns, RatzFatz Mütze von Textilsucht

Stoff: Viskosejersey in beere von Homemade by Steffi, Bündchen von Evli´s Needle, Reste aus meiner Restekiste

Arbeitszeit: 45 Minuten

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Schnabelina Bag für mich

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Klappe die 8.

Ohh Mann, es stimmt tatsächlich, ich habe nun schon 8 Mal die Schnabelina Bag genäht. 4 Stück besitze ich selbst und die anderen 4 habe ich verschenkt – an Freunde, Nachbarn und meine Mum. Für mich ist diese Tasche einfach die ultimative Tasche, da passt immer alles rein und man kann auch mal kleine Einkäufe verstauen. Meistens nähe ich die Tasche in small so wie diese hier.

Ich konstruiere mir die Tasche immer um einen bestimmten Stoff herum welchen ich gerade unbedingt verwenden will. Dieses Mal ging es um einen schönen Chambray mit Pünktchen in blau welchen ich bei Volksfaden gekauft habe. Zu blau passt natürlich rot und dann habe ich noch beige dazu kombiniert. Den roten und den beigen Stoff hat mir mein Freund aus Marokko mitgebracht und er hat eine Struktur wie Leinen.

Die Schnabelina Bag kann man ja mit 2 aufgesetzten Taschen nähen was ich auch gemacht habe. Innen hat sie ein Reißverschlussfach und 2 Einstecktaschen. Ich mag es total gerne wenn Taschen verschiedene Fächer haben, Frau hat ja immer ausreichend Zeug dabei was verstaut werden will.

Wie immer habe ich mein Gurtband zusätzlich mit Stoff bezogen. Ich mag die Optik von Gurtband einfach nicht so gerne und habe es lieber wenn es mit Baumwolle bezogen ist. Das geht eigentlich ganz einfach wenn man es mal gemacht hat. Das schwierigste ist das Wenden aber auch das ist mit einer Sicherheitsnadel durchaus machbar.

Paspeln gehören für mich auch fix zur Schnabelina Bag. Ich liebe die Optik und ich finde die machen so viel aus und die Tasche sieht einfach viel edler aus also ohne. Das Annähen klappt bei mir inzwischen auch ganz gut, erfordert aber auch etwas Übung damit es gleichmäßig wird.

Meine Tasche hat normale Henkel und zusätzlich noch einen Schultergurt zum Abnehmen bekommen. Dieser ist mit 2 Karabinern auf jeder Seite einfach zu befestigen. Eigentlich trage ich meine Taschen immer in der Hand aber wenn man zum Beispiel im Supermarkt ist finde ich es praktisch, beide Hände frei zu haben und da nutze ich dann den Schultergurt.

Der eigentliche Clou bei der Schnabelina Bag ist für mich der erweiterbare Boden falls man mal plötzlich mehr Platz braucht. Unten am Boden wird ein Reißverschluss eingenäht und mit dem kann man die Tasche ganz einfach erweitern.

Nachdem ich schon 8 Schnabelina Bags genäht habe stellt die Anleitung nicht mehr wirklich ein Problem da. Ich muss aber sagen, meine Erste habe ich noch als Anfänger genäht und auch da bin ich mit der Anleitung super zurecht gekommen. Es gibt viele Bilder und wenn man Schritt für Schritt vorgeht dann ist die Tasche auch für Anfänger gut machbar. Die Tasche ist natürlich nicht mal eben in einem Tag genäht, man muss schon etwas mehr Zeit einplanen aber das Ergebnis ist super finde ich.

Habt ihr auch schon eine Schnabelina Bag genäht?

Schnitt: Schnabelina Bag in small

Stoff: Chambray in blau mit Pünktchen von Volksfaden; roter und beiger Stoff aus einem Stoffladen in Marrakesh

Zubehör: Reißverschlüsse, Paspel und Gurtband aus unserem örtlichen Stoffladen; Karabiner und D-Ringe von Manu´s Stöberwelt

Arbeitszeit: ca 8 Stunden

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Ein neues Jäckchen für mich

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Jetzt fängt es ja gerade wieder an, so richtig kalt zu werden. Wir bewegen uns schnellen Schrittes in Richtung Winter oder sind schon dort angekommen. Also musste noch eine warme Jacke her die auch etwas bunter sein darf um dem grau des Winters entgegen zu wirken.

Schnell war entschieden, ich nähe die Pow Pow Juna von Muckelie. Es ist nicht die erste Jacke welche ich nach diesem Schnitt nähe. Mein Vater, mein Freund und auch ich selber haben schon ein Modell davon im Schrank. Der Schnitt ist etwas aufwändiger zu nähen, die Jacke ist komplett gefüttert und es gibt Paspeltaschen. Wer noch nie eine Paspeltasche genäht hat der sollte sich wirklich diesen Schnitt kaufen denn sie werden super toll erklärt. Es ist wichtig, sich genau an die Anleitung zu halten und dann klappt das auch alles wunderbar.

 

Wie schon gesagt, die Anleitung ist super beschrieben und als Ergebnis hat man eine tolle, gefütterte Jacke welche auch über den Po geht und schön wärmt. Die einzige Änderung, welche ich vorgenommen habe, war, die Kapuze zu verkleinern. Im Schnitt fällt diese sehr groß aus und bei meiner ersten Jacke weiß ich immer nicht, wohin mit dem ganzen Stoff der Kapuze. Aber aus dem Grund nähen wir ja und kleine Änderungen kann ich mittlerweile auch ganz gut vornehmen.

Toll finde ich die Teilung im Schnittmuster, so kann man super unterschiedliche Stoffe mixen. Ich habe bei meiner Jacke eine Fakepaspel zwischen die Teilungen genäht um den Stoff der Kapuze und des Futters nochmal aufzugreifen. Auch die langen Armbündchen sind super, sie wärmen total und wenn man so wie ich noch Stulpen darunter zieht dann hat man echt eine tolle Jacke für den Winter.

Ich habe die Jacke komplett aus Jersey genäht, es geht aber auch Sweat oder Teddystoff als Futter. Ich finde der Schnitt fällt groß genug aus um auch dickere Stoffe zu verwenden. Sehr gut könnte ich mir auch einen dickeren Strickstoff vorstellen, vielleicht wird das mein nächstes Projekt!

An einem Pulli darf bei mir SnapPap auch nicht fehlen. Die Kordelenden habe ich mit SnapPap eingefasst, außerdem habe ich ein selbst gemachtes Label und kleine Blümchen auf die Kapuze aufgenäht.

 

Außerdem finde ich, dass es bei Muckelie noch andere tolle Schnitte gibt, gerade hat sie eine Jeans heraus gebracht. Ich bin mir aber noch nicht sicher ob ich mich da mal ran trauen möchte. Habt ihr euch schon mal eine Jeans genäht?

Schnitt: PowPowJuna von Muckelie

Stoff: Jersey komplett auf einer Messe gekauft, Bündchen, Kordel, Reißverschluss und SnapPap aus unserem Stoffladen vor Ort

Arbeitszeit: 6 Stunden

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Meine zweite und erste Lene

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Ich habe euch noch gar nicht meine zweite Lene gezeigt welche im Probenähen für Lissi von Konfettipatterns entstanden ist. Um ehrlich zu sein war es sogar die erste Lene die ich genäht habe.

Ich finde die Lene ist echt das perfekte Blusenshirt. Sie kann je nach Stoff und Ärmellänge eher schicker oder auch lässig wirken. Der Bubikragen welcher im Schnitt enthalten ist kann sehr verspielt wirken. Ich habe beide Lenes ohne den Bubikragen genäht weil ich einfach finde, dass dieser nicht zu mir passt obwohl ich ihn bei anderen sehr schön finde.

Die Lene ist aus super weichem, mintfarbenem Viskoseleinen. Der Stoff fühlt sich toll an; die Viskose darin nimmt dem Leinen seinen festen Griff und macht den Stoff weicher. Dadurch hat er auch einen schöneren Fall als reines Leinen welches manchmal schon sehr fest sein kann. Allerdings bleibt die grobe Struktur von Leinen erhalten. Ach ihr seht schon, ich finde den Stoff ganz toll obwohl man diesen tatsächlich als gut abgelagert bezeichen könnte. Allerdings war gleich klar, das er eine Lene werden sollte. Habt ihr auch solche Stoffe die monatelang gelagert werden und dann kommt ein bestimmter Schnitt und man weiß sofort, dieser Stoff soll es werden?

Außerdem hat Leinen ja die Eigenschaft, dass es sowohl kühlen als auch wärmen kann. Nun ist es ja nicht mehr so warm und schön draußen aber ich denke nächsten Sommer ist die kurzärmelige Lene bei mir im Einsatz. Ich wollte unbedingt diese Bluse mit kurzen Ärmeln nähen da ich im Sommer irgendwie nie was zum Anziehen habe, was auch ein wenig schicker ist.

Ich schicke meine erste Lene auch zu Rums. Es ist mein erster Besuch dort und ich freue mich sehr, endlich mal dabei sein zu können. Ich hoffe sehr, dass ich es öfters mal schaffe, mich dort blicken zu lassen.

Schnitt: Lene von Konfettipatterns

Stoff: Viskoseleinen in mint von Alles für Selbermacher

Verlinkt bei Rums

Arbeitszeit: etwa 1 Stunde