Hoody im Naketano Style

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Es gibt wahrlich schon jede Menge Schnitte für Hoodys allerdings war mir gleich klar, dass ich den Neuen von Meine Herzenswelt mit dem Namen Mein Nanuk auf jeden Fall haben muss.

Der Schnitt bietet unendliche Variationsmöglichkeiten. Er kann als Jacke oder Pulli genäht werden, mit Kapuze oder Kragen. Man kann ihn füttern, es gibt seitliche Teilungen welche weggelassen werden können oder aber versteckte Taschen beinhalten. In den seitlichen Teilungen befinden sich versteckte Abnäher und dadurch bekommt die Jacke eine tolle Form.

Das Ebook ist super gut geschrieben, es wird alles sehr genau erklärt so dass auch Anfänger mit dieser Anleitung gut zu Recht kommen. Es gibt darin auch Tips, wie man den Hoody im Naketano Style nähen kann, also mit den typischen Lederpatches wie sie die Pullies von Naketano aufweisen.

Ich habe mich für die Jackenversion entschieden mit den seitlichen Teilungen, Kapuze und Taschen. Ich wollte die Farbe ganz dezent halten damit die Patches, welche bei mir aus Snap Pap sind, auch wirken. Als besonderen Hingucker habe ich am rechten Ärmel ein Patch aus Snap Pap aufgenäht auf dem sich ein kleiner Ankeranhänger befindet.

Die Jacke war schon etwas aufwändiger zu nähen, aber herausgekommen ist ein echten Lieblingsteil. Ich trage ihn unheimlich gerne, er ist super bequem und sieht doch echt stylisch aus, wie ich finde. Tatsächlich wurde ich schon mehrmals darauf angesprochen, ob der Pulli von Naketano wäre.

Dies ist auch nicht der erste Schnitt welchen ich von Meine Herzenswelt besitze und ich muss sagen, sie macht tolle, stylische Schnitte welche gut zu nähen sind und ich auch nichts anpassen musste. Mit gefällt es immer sehr, wenn ich gleich drauf los nähen kann, ohne erst den kompletten Schnitt verändern zu müssen. Sie hat auch zum Probenähen für eine Weste im selben Stil wie die Jacke aufgerufen und für mich steht jetzt schon fest, die brauche ich unbedingt! Ich warte schon sehr lange auf den Schnitt einer Weste weil ich die einfach total praktisch finde.

Wie gefällt euch meine neue Jacke?

Schnitt: Mein Nanuk von Meine Herzenswelt

Stoff: Sweat von Evli´s Needle, Bündchen von Swafing, Snap Pap und Reißverschluß aus unserem örtliche Stoffladen, Kordel von Standguträuber

Arbeitszeit: etwa 4 Stunden

 

Meilenstein Probenähen

Blusenshirt Lene von Konfettipatterns

Ja es ist wahr, ich durfte das erste Mal probenähen. Als ich den Aufruf zur Lene gelesen hatte rechnete ich mir ehrlich gesagt nicht so viele Chancen aus. Ganz ganz tolle Mädels hatten sich da beworben. Als die Zusage kam bin ich an die Decke gehüpft so habe ich mich gefreut.

Ich war total aufgeregt und es hat mir super viel Spaß gemacht. Es ist so schön zu sehen, wie in gemeinschaftlicher Arbeit etwas entsteht und dann auch noch so erfolgreich.

Nun zur Lene: die Lene ist ein Blusenshirt aus Webware, welches über den Kopf gezogen wird. Sie ist oversize und kann mit kurzen, halblangen und langen Ärmeln genäht werden. Man kann auch einen super süßen Bubikragen dran nähen, was mir allerdings am besten gefällt sind die leicht überschnittenen Schultern. Im Laufe des Probenähens hat sich gezeigt, dass sie einfach am Besten aus ganz fließenden Stoffen genäht werden sollte wie zum Beispiel Viskose, Seide oder fließenden Blusenstoffen.

Die Wahl der Größe ist auch sehr leicht, einfach den Brustumfang messen und schon kann man loslegen. Mir hat die Lene auf Anhieb perfekt gepasst. Im Ebook wird auch sehr detailliert auf die Verarbeitung von Webware eingegangen was mir sehr geholfen hat. Zugegeben, bis auf Taschen habe ich mich bisher selten erfolgreich an Webware für Kleidung versucht doch dann kam die Lene. Ich habe meine Lene schon mehrfach gewaschen und viel getragen und alle Nähte sind noch so wie sie sein sollen.

Die erste Lene die ich euch zeige ist aus einem ganz butterweichen, super tollem Chambray von Volksfaden. Ich habe vorne in die Ärmel einen Gummi eingenäht damit man die Ärmel auch hochschieben kann und diese dann auch dort bleiben. Ich muss sagen, ich liebe meine Lene. Sie ist super bequem und macht doch um einiges mehr her als ein einfaches Shirt. Wenn ich sie trage (und das kommt oft vor) habe ich immer das Gefühl, perfekt angezogen zu sein.

Ihr könnt die Lene zum Einführungspreis von 4,90 €  hier bekommen:

https://de.dawanda.com/product/120723535-lene-blusenshirt-mit-und-ohne-bubikragen-ebook

https://www.makerist.de/patterns/lene-blusenshirt-gr-34-46

Schnitt: Lene von Konfettipatterns

Stoff: Baumwollchambray von Volksfaden

Basic Rock in Herbstgrün

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Ich finde ja die Farbe grün passt immer so toll zum Herbst und deshalb habe ich mir den Rock Yvi von 3 Ems genäht. Der Rock ist super wandelbar und kann sowohl mit vorderer und hinterer Passe als auch mit seitlichen Teilungen und Taschen genäht werden. Ich habe mich für die schlichte Variante mit Passe hinten entschieden weil es ein Basicteil werden sollte was gut zu kombinieren ist.

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Der Rock ist super einfach und schnell zu nähen. Sowas mag ich ja immer ganz gerne, vor allem sieht man schnell ein Ergebnis. Oben hab ich einfach ein Bund aus grünem Bündchenstoff angenäht. Der Stoff vom Rock ist ein supertoller Strickstoff welchen ich mal geschenkt bekommen habe. Das tolle an Stickstoff ist ja auch, dass er total schön fällt was vor allem bei Röcken wichtig ist bei mir.

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Ich muss sagen, der Tragecomfort sowohl vom Rock als auch vom Stoff ist super und er wird auch ständig getragen. Ich mag ja die Kombination aus hellem grün und schwarz total gerne.

Tragt ihr auch so gerne Röcke wie ich? Ich finde ja, es ist eines der bequemsten Kleidungsstücke.

Schnitt: Rock Yvi von 3 Ems

Stoff: hellgrüner Strickstoff aus meinem Fundus, dunkelgrünes Bündchen von Evli`s Needle

Rot ist eigentlich nicht meine Farbe

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„Rot ist eigentlich nicht meine Farbe“

Ich habe ja schon ein paar Mal den Schnitt Mrs. Klassik von Konfettipatterns genäht und ich muss sagen, das ist einer meiner liebsten Schnitte für Oberteile. Irgendwie scheint der Schnitt zu 100% auf meine Figur zugeschnitten zu sein und sitzt echt perfekt. Die dazugehörige Anleitung ist auch super verständlich und auch für Anfänger leicht zu meistern.

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Nun wollte ich unbedingt eine Version davon nähen die mir über den Po reicht und auch nur mit Leggings tragbar ist (ja ich oute mich hier als notorische Leggingsträgerin). Zudem wollte ich die im Schnitt enthaltene Kapuze ausprobieren.

Da fiel mir auf einmal dieser weinrote Jersey in die Hände. Zugegeben, ich bin eigentlich überhaupt nicht der Typ für rot – zumindest sah ich das so. Trotzdem war die Entscheidung schnell gefallen und ich nähte den Pulli in weinrot.

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Nach der Anprobe war schnell klar: ich sollte wohl öfter auf rote Stoffe zurückgreifen! Ich muss nicht extra erwähnen, dass auch dieser Pulli perfekt sitzt das war ich ja schon gewöhnt. Die Bündchen an den Armen und den Saumbund habe ich in schwarz genäht. Hinten hat der Pulli eine Passe und dazwischen habe ich einfach eine schwarze Fakepaspel mit eingenäht um die Farbe nochmal zu wiederholen. Im Schnitt gibt es eine lange und eine kurze Version und ich habe die Lange nochmal um 5 cm verlängert. Nun hat er wie ich finde die perfekte Länge und geht auch zu Leggings 🙂

Die Kapuze nennt sich Eskimokapuze und ist vorne höher geschnitten. Ich finde es sieht ein wenig so aus als ob man einen Rollkragenpullover trägt. Dies bringt natürlich einen enormen Vorteil mit: man hat es in der Übergangszeit schön warm am Hals und braucht nicht unbedingt einen Schal.

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Ihr seht schon, ich bin voll begeistert von meinem neuen Pullover und natürlich auch vom Schnitt. Ich finde die liebe Lissi von Konfettipatterns macht echt sooo tolle Sachen. Ich bin mir auch sicher, ich werde von ihr noch mehr nähen. Habt ihr eigentlich schon was von ihr genäht?

Schnitt: Mrs. Klassik von Konfettipatterns

Stoff: weinroter Jersey von Evlis Needle

 

Jeans wird zum Rucksack

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Upcyclingprojekt

Dies ist mein erster Blogeintrag und ich kann euch sagen, ich bin mächtig aufgeregt. Hoffentlich legt sich das im Laufe der Zeit.

Ich bin vor kurzem auf Pinterest auf ein tolles kostenloses Schnittmuster für einen Turnbeutel gestoßen. Ich muss zugeben, bisher konnte ich dem Trend entgehen und eigentlich bin ich eher der „Handtaschentyp“ doch irgendwie sind die Dinger ja schon sehr praktisch.

Die Anleitung ist von creaRESA und nennt sich Turnbeutel Resa. Der Turnbeutel kann entweder ganz schlicht genäht werden oder eben mit den vielen Teilungen für die ich mich entschieden habe. Ich muss zugeben, das war fast schon ein Mammutprojekt. Einen ganzen Mittag habe ich gebraucht, um die einzelnen Teile und die vielen Dreiecke auszuschneiden. Hier sollte man auch sehr genau vorgehen da es am Ende ja auch ganz genau passen sollte 🙂 Ich habe mir die Arbeit ein wenig erleichtert indem ich ein Stück Masking Tape im Abstand von 1 cm zur Nadel neben meine Stichplatte geklebt habe. So konnte ich die Nahtzugabe von 1 cm exakt einhalten.

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Genäht habe ich den Turnbeutel tatsächlich aus einer alten Jeans. Die helleren Stücke sind innen in der Hose, das heißt, ich habe sie einfach umgedreht. Das tolle daran finde ich, man kann auch die verschlissenen Stellen gut verwenden und hat auch noch stylische Details. Der Boden meines Beutels ist aus SnapPap daher ist er schön stabil und er kann auch mal abgestellt werden auch wenn es nicht so sauber ist. Oben ist ein Tunnel durch den dann die Kordeln gezogen werden. Ich habe diesen Tunnel aus einem Stück Leinenstoff genäht und ich finde das sehr passend zu dem Jeansstoff. Was an meinen Taschen eigentlich nie fehlen darf ist eine Paspel und die habe ich auch hier verwendet. Ich finde die einfach sooo toll und die machen echt was her.

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Natürlich ist der Turnbeutel von innen gefüttert damit man die Nähte nicht sehen kann. Wer mag kann natürlich eine Innentasche einnähen.

Ich muss echt sagen, es war ein Haufen Arbeit und man musste richtig genau vorgehen aber ich liebe meinen Beutel total. Der Schnitt und die Anleitung sind auch echt genial. Es wird alles total gut und Schritt für Schritt beschrieben.

So und nun gehe ich mit meinem neuen Rucksack zu einem ausgiebigen Herbstspaziergang in der Wald.

Schnittmuster: Resa von CreaResa

Stoff: alte Jeanshosen, SnapPap, Leinen, Kordel und Webware aus meinem Lager 🙂

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