Lauter Premieren

Ihr Lieben,

Kennt ihr denn Releda? Ich kannte es bisher nicht und stieß vor kurzem auf das Material. Es ist recyceltes Leder aus der Modeindustrie. Klingt interessant, oder? Ich bestellte mir die Taschenriemen und natürlich musste auch noch eine Tasche dazu genäht werden.

Geworden ist es die Vara von Hansedelli. Ich hatte euch hier schon einmal einen Rucksack gezeigt den ich von Hansedelli genäht habe und ihre Anleitungen sind einfach toll. Ich bin mir sicher, sogar der absolute Nähanfänger kann sich eine Tasche nach ihren Anleitungen nähen. Es ist alles absolut im Detail erklärt und viele unterschiedliche Varianten beschrieben.

Das Design der Ebooks von Hansedelli gefällt mir auch sehr gut. Die Spitzen waren ausschlaggebend für meine Wahl da sich unterschiedliche Stoffe ganz toll kombinieren lassen. Hier habe ich mich für Kunstleder und Canvas in Verbindung mit dem Releda Riemen entschieden. Außerdem habe ich zum ersten Mal Buchschrauben verwendet. Ich bin echt hellauf begeistert und finde, sowohl der Riemen als auch die Buchschrauben machen richtig was her. Übrigens besteht die komplette Tasche aus Material von Snaply – ganz eindeutig mein Lieblingsshop für Taschenzubehör.

Bei welchem Onlineshop geht ihr denn am liebsten einkaufen?

Material: Kunstleder in schwarz, gemusteter Canvas, Releda Taschenriemen und Buchschrauben alles von Snaply

Schnitt: Vara von Hansedelli

Arbeitszeit etwa 3 Stunden

Bilder sind wie immer von mir und ohne Filter

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Von Lammfleece und Sonne

 

Freut ihr euch auch so sehr über die ersten warmen Sonnenstrahlen und den blauen Himmel? Ich kann da gar nicht mehr – und wenn es endlich wieder möglich ist, ohne dicken Wintermantel raus zu gehen dann fühle ich mich wie ein anderer Mensch. Ich sollte dringend in den Süden ziehen…

Heute wurde es mir richtig warm beim Bilder machen denn der Stoff von meinem neuen Pulli ist nämlich ein Lammfleece. Kennt ihr den Stoff? Der ist richtig schön kuschelig warm aber aus 100% Baumwolle. Ich hab meinem Freund vor ein paar Jahren daraus mal einen Pulli genäht und trotz häufigem Tragen und Waschen sieht der Pulli immer noch prima aus.

 

Um ehrlich zu sein hab ich den Stoff schon im Herbst gekauft und vernäht und bin jetzt erst zum Bilder machen gekommen. Der Schnitt ist wieder mal Käthes Schwester von Konfettipatterns. Hier habe ich euch schonmal einen Pulli aus dem Schnitt gezeigt. Der ist total wandelbar und passt mir ohne Änderungen perfekt. Man hat auch mehrere Kapuzen zur Auswahl somit kann der immer wieder anders aussehen.

Irgendwie mag ich manchmal Kordeln in den Hoodys nicht so gerne daher habe ich mich hier entschieden, diese wegzulassen und dafür Knöpfe zu verwenden? Wie gefällt euch das? Ich finde es wirkt irgendwie nicht ganz so sportlich und gefällt mir an meiner Schwester von Käthe sehr gut.

 

Material: Lammfleece und Wintersweat als Kapuzenfutter aus unserem Stoffladen vor Ort, Knöpfe aus dem Adventskalender 2016 von Alles für Selbermacher (hoffentlich gibt es den dieses Jahr wieder denn ich liebe die Kalender von denen)

Schnitt: Käthes Schwester von Konfettipatterns

Arbeitszeit etwa 2 Stunden

Bilder sind wie immer von mir und ohne Filter

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Manchmal läuft es nicht nach Plan

Ihr Lieben,

nun ist es ziemlich genau 2 Monate her, als ihr das letze Mal was von mir gehört habt. Nun, was soll ich sagen, das Leben macht einem einfach manchmal einen Strich durch die Rechnung.

Genau 7 Tage nach meinem letzten Beitrag ist meine Mama leider gestorben. Das hat mich natürlich ganz schön aus dem Leben gerissen. Sie war schwer krank doch trotzdem ist so ein Tod was sehr schlimmes. Ich war seitdem absolut nicht in der Lage, etwas Kreatives zu machen, geschweige denn zu nähen oder zu schreiben. Die Gedanken und das ganze Leben kreisen nur noch um die verstorbene Person und den Tod. Und trotzdem ist der Tod bei uns immer noch ein Tabu Thema.Wenn man mit Leuten darüber spricht dann fehlen einem die Worte und die Person gegenüber weiß auch überhaupt nicht, wie sie damit umgehen soll und was angemessen ist zu sagen. Das hat mich echt sehr erschüttert – zusätzlich zum Verlust.

Nun merke ich, wie es langsam besser wird – ich habe sogar schon wieder genäht. Zwischenzeitlich dachte ich wirklich, ich muss meine Nähmaschinen verkaufen da mit die Lust völlig fehlte.

So, nun aber genug gejammert, es muss auch weitergehen! Wie ihr sehen könnt sind die Bilder zu meiner Dolores von Milchmonster schon im Herbst entstanden. Leider bin ich bisher nicht dazu gekommen, sie euch zu zeigen. Die Dolores hab ich schon ein paar Mal für mich genäht und sie macht total Spaß. Klar, es ist kein Projekt für zwischendurch aber das Ergebnis überzeugt mich immer.

Verwendet habe ich einen dünnen Jeansstoff mit leichten Streifen, es sollte ja eine Jeansbluse werden. Dazu hab ich mir Druckknöpfe in silber besorgt. Was ich überhaupt nicht mag sind Knopflöcher zu nähen und dann auch noch die dazugehörigen Knöpfe annähen. Diese Druckknöpfe sind echt easy. Sie werden wie Ösen eingeschlagen, halten Bombe und sehen auch noch schön aus.

Wie findet ihr meine Dolores?

Schnitt: Dolores von Milchmonster

Arbeitszeit: ca 3 Stunden

Material: Jeansstoff aus dem örtlichen Stoffladen, Druckknöpfe zum einschlagen von Prym

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Bilder sind wie immer von mir und dieser Beitrag enthält Werbung durch Markennennung und Überzeugung

Zero Waste – Waschen mit Efeu

Ihr Lieben,

schon seit längerem wasche ich meine Haare mit Haarseife und verwende kein Shampoo oder Duschgel aus Plastikflaschen mehr und der nächste Schritt war nun, eine Alternative zum Waschmittel zu finden. Da bei uns im Garten Efeu wächst und ich gelesen habe, dass man das zum Wäsche waschen verwenden kann dachte ich, das versuche ich mal.

Tatsächlich hat sich während des Waschvorgangs Schaum in der Maschine gebildet und ich war mit der Sauberkeit der Wäsche äußerst zufrieden. Doch dann brauche ich natürlich auch ein selbstgenähtes und vor allem schönes Säckchen damit ich nicht immer die Blätter aus der Maschine suchen muss 🙂

Das Säckchen ist echt easy zu nähen, ihr nehmt einfach 2 Rechtecke in der Größe wie ihr das Säckchen haben möchtet, verziert diese und näht einen Tunnel für das Band. Zum Schluß noch das Band einziehen und schon ist es fertig. Super easy und super schnell!

Was ich allerdings noch nicht versucht habe ist, weiße Wäsche mit Efeu zu waschen. Geht das? Keine Ahnung, ich würde mich über Erfahrungsberichte sehr freuen.

Liebe Grüße Bianca

Verlinkt bei Creadienstag, Handmade on Tuesday und Dienstagsdinge

 

 

 

Warum einfach und doch wieder nicht

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Ihr Lieben,

dieses Mal zeige ich euch ein einfaches schwarzes Shirt welches aber überhaupt nicht einfach ist. Manchmal sieht man das aber erst auf den zweiten Blick.

Erstens besteht dieses T-Shirt aus Modaljersey von Snaply. Dieser Modal ist ein Traum, er ist super weich, kuschelig und vor allem habe ich das Shirt schon gefühlt 100 Mal gewaschen und er behält seine Farbe komplett. Es ist wirklich gar nichts ausgebleicht.

Zweitens seht ihr hier wieder einen meiner Lieblingsschnitte und zwar die Malia von Prachtkinder. Das erste Shirt nach dem Schnitt habe ich euch ja schon hier gezeigt. Dieses Shirt, was eigentlich ein Schnitt für ein Kleid ist, hat einige Teilungen und ist somit nicht so schnell genäht wie ein einfaches T-Shirt aber es macht dafür auch viel mehr her.

Ich trage dieses Shirt sehr gerne da es super weich ist und einfach gut sitzt. Habt ihr auch so Geheimtipps für Schnitte und Stoffe?

Schnitt: Malia von Prachtkinder

Stoff: Modaljersey in Schwarz von Snaply

Arbeitszeit etwa 2,5 Stunden

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Hallo Herbst

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Ihr Lieben,

die ersten Blätter werden so richtig schön bunt und es ist langsam aber sicher Herbst geworden. Da es mich nun tagelang gefroren hat musste ein neuer Pulli her. Ich wollte einen, den ich zu Leggings tragen kann und der über den Po geht.

Zu meinen absoluten Lieblingsschnitten und auch zu einem der ersten Schnitte für Pullover die ich genäht habe, gehört zweifelsfrei Mrs. Klassik von Konfettipatterns. Hier habe ich vor einiger Zeit schon einmal einen Pulli nach dem Schnitt gezeigt und nun sollte es nochmal dieser Pulli werden, allerdings mit Kragen und verlängert.

Der Schnitt ist an sich schon ziemlich lang und diesen habe ich einfach 10 cm verlängert und unten einen Bund im Pullistoff angenäht. Passt perfekt von der Länge her und ich kann meine Leggings dazu tragen – diese sind übrigens auch selbstgenäht! Um den Stoff des Kragens nochmals zu wiederholen habe ich auf der Rückseite eine Passe eingenäht.

Der Schnitt ist echt total toll und so wandelbar, ich finde meine zwei genähten Pullis sehen so komplett unterschiedlich aus. Von der Passform her kann ich nur schwärmen über diesen Schnitt – das ist aber bei mir bei allen Schnitten von Konfettipatterns so. Ihre Pulloverschnitte sind mir wie auf den Leib geschneidert und es muss demnächst definitiv noch eine Käthes Schwester genäht werden – der Stoff dafür liegt schon gut abgelagert in meinem Schrank 🙂

Welches ist denn euer Pullover Schnitt für den Herbst?

Schnitt: Mrs. Klassik von Konfettipatterns

Material: grauer Sommersweat aus meinem Stoffschrank (keine Ahnung wo ich den her hatte) und shapelines von mamasliebchen in mauve

Arbeitszeit etwa 3 Stunden

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Warum grau immer geht…

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Ihr Lieben,

Grau gehört definitiv zu meinen liebsten Farben. Es kann eigentlich zu fast allem kombiniert werden und die unterschiedlichen grautöne gehen auch untereinander. Stellt euch vor, ich hätte jetzt noch einen roten Schal an (den ich leider nicht besitze und für den es definitiv zu warm gewesen wäre) – der Knaller, oder?

Ich habe hier für euch zwei meiner Lieblingsschnitte rausgekramt: den Minirock von Prachtkinder und Frau Josy von Fritzi Schnittreif. Beides sind Schnitte die mich durch den Sommer begleitet haben und sie sind echt schnell genäht.

Ich habe euch ja schon öfters Schnitte von Prachtkinder gezeigt und auch hier schon den Minirock welchen ich aus Webware genäht hatte. Ich würde mir wünschen, sie würde mal wieder einen Schnitt heraus bringen denn da bewerbe ich mich mit Sicherheit zum Probenähen! Ihre Schnitte sitzen bei mir total toll und sie machen auch immer viel her. Ihr seht, ich bin ein Fan ihrer Schnitte 🙂

Der Minirock kann aus dehnbaren oder nicht dehnbaren Stoffen genäht werden und ist somit sehr wandelbar. Ich brauche unbedingt auch mal einen aus leichtem Jeansstoff, das steht schon fest. Diesen hier habe ich aus sehr dünnem, kaum dehnbarem Sweat genäht. Ich hatte noch einen Rest rumfahren und dieser hat genau gereicht. #Stoffabbau

Aufgemotzt habe ich den grauen Rock indem ich einfach drei rote Knöpfe aufgenäht habe. Ich finde ja immer, so etwas Tüddelkram gibt dem Stück dann noch den letzten Schliff.

Die Frau Josy ist aus einem butterweichen Viskosejersey in hellgrau-meliert entstanden. Ich finde die Ärmelchen an diesem Shirt einfach toll und mein Kleiderschrank beherbergt inzwischen schon einige solche Shirts. Die gehen auch immer super zur Jeans!

Sagt mir doch mal, welches sind denn eure Lieblingsfarben? Oder welche Farben gehen bei euch gar nicht? Bei mir ist es senf – irgendwie komme ich auf die Farbe nicht klar oder bin der Meinung die steht mir nicht.

Schnitt: Frau Josy von Fritzi & Schnittreif, Arbeitszeit ca.  1 Stunde, Minirock von Prachtkinder, Arbeitszeit ca. 1,5 Stunden

Material: für das Shirt habe ich grau-melierten Viskosjersey aus dem Stoffladen meines Vertrauens genommen, für den Rock French Terry in dunkelgrau von Myo Stoffe, die Knöpfe sind aus dem tollen Adventskalender von Alles für Selbermacher

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