Schnabelina Bag für mich

IMG_0347

Klappe die 8.

Ohh Mann, es stimmt tatsächlich, ich habe nun schon 8 Mal die Schnabelina Bag genäht. 4 Stück besitze ich selbst und die anderen 4 habe ich verschenkt – an Freunde, Nachbarn und meine Mum. Für mich ist diese Tasche einfach die ultimative Tasche, da passt immer alles rein und man kann auch mal kleine Einkäufe verstauen. Meistens nähe ich die Tasche in small so wie diese hier.

Ich konstruiere mir die Tasche immer um einen bestimmten Stoff herum welchen ich gerade unbedingt verwenden will. Dieses Mal ging es um einen schönen Chambray mit Pünktchen in blau welchen ich bei Volksfaden gekauft habe. Zu blau passt natürlich rot und dann habe ich noch beige dazu kombiniert. Den roten und den beigen Stoff hat mir mein Freund aus Marokko mitgebracht und er hat eine Struktur wie Leinen.

Die Schnabelina Bag kann man ja mit 2 aufgesetzten Taschen nähen was ich auch gemacht habe. Innen hat sie ein Reißverschlussfach und 2 Einstecktaschen. Ich mag es total gerne wenn Taschen verschiedene Fächer haben, Frau hat ja immer ausreichend Zeug dabei was verstaut werden will.

Wie immer habe ich mein Gurtband zusätzlich mit Stoff bezogen. Ich mag die Optik von Gurtband einfach nicht so gerne und habe es lieber wenn es mit Baumwolle bezogen ist. Das geht eigentlich ganz einfach wenn man es mal gemacht hat. Das schwierigste ist das Wenden aber auch das ist mit einer Sicherheitsnadel durchaus machbar.

Paspeln gehören für mich auch fix zur Schnabelina Bag. Ich liebe die Optik und ich finde die machen so viel aus und die Tasche sieht einfach viel edler aus also ohne. Das Annähen klappt bei mir inzwischen auch ganz gut, erfordert aber auch etwas Übung damit es gleichmäßig wird.

Meine Tasche hat normale Henkel und zusätzlich noch einen Schultergurt zum Abnehmen bekommen. Dieser ist mit 2 Karabinern auf jeder Seite einfach zu befestigen. Eigentlich trage ich meine Taschen immer in der Hand aber wenn man zum Beispiel im Supermarkt ist finde ich es praktisch, beide Hände frei zu haben und da nutze ich dann den Schultergurt.

Der eigentliche Clou bei der Schnabelina Bag ist für mich der erweiterbare Boden falls man mal plötzlich mehr Platz braucht. Unten am Boden wird ein Reißverschluss eingenäht und mit dem kann man die Tasche ganz einfach erweitern.

Nachdem ich schon 8 Schnabelina Bags genäht habe stellt die Anleitung nicht mehr wirklich ein Problem da. Ich muss aber sagen, meine Erste habe ich noch als Anfänger genäht und auch da bin ich mit der Anleitung super zurecht gekommen. Es gibt viele Bilder und wenn man Schritt für Schritt vorgeht dann ist die Tasche auch für Anfänger gut machbar. Die Tasche ist natürlich nicht mal eben in einem Tag genäht, man muss schon etwas mehr Zeit einplanen aber das Ergebnis ist super finde ich.

Habt ihr auch schon eine Schnabelina Bag genäht?

Schnitt: Schnabelina Bag in small

Stoff: Chambray in blau mit Pünktchen von Volksfaden; roter und beiger Stoff aus einem Stoffladen in Marrakesh

Zubehör: Reißverschlüsse, Paspel und Gurtband aus unserem örtlichen Stoffladen; Karabiner und D-Ringe von Manu´s Stöberwelt

Arbeitszeit: ca 8 Stunden

Verlinkt bei Rums

Bilder sind wie immer von mir und ohne Filter

 

 

Ein neues Jäckchen für mich

img_0412.jpg

Jetzt fängt es ja gerade wieder an, so richtig kalt zu werden. Wir bewegen uns schnellen Schrittes in Richtung Winter oder sind schon dort angekommen. Also musste noch eine warme Jacke her die auch etwas bunter sein darf um dem grau des Winters entgegen zu wirken.

Schnell war entschieden, ich nähe die Pow Pow Juna von Muckelie. Es ist nicht die erste Jacke welche ich nach diesem Schnitt nähe. Mein Vater, mein Freund und auch ich selber haben schon ein Modell davon im Schrank. Der Schnitt ist etwas aufwändiger zu nähen, die Jacke ist komplett gefüttert und es gibt Paspeltaschen. Wer noch nie eine Paspeltasche genäht hat der sollte sich wirklich diesen Schnitt kaufen denn sie werden super toll erklärt. Es ist wichtig, sich genau an die Anleitung zu halten und dann klappt das auch alles wunderbar.

 

Wie schon gesagt, die Anleitung ist super beschrieben und als Ergebnis hat man eine tolle, gefütterte Jacke welche auch über den Po geht und schön wärmt. Die einzige Änderung, welche ich vorgenommen habe, war, die Kapuze zu verkleinern. Im Schnitt fällt diese sehr groß aus und bei meiner ersten Jacke weiß ich immer nicht, wohin mit dem ganzen Stoff der Kapuze. Aber aus dem Grund nähen wir ja und kleine Änderungen kann ich mittlerweile auch ganz gut vornehmen.

Toll finde ich die Teilung im Schnittmuster, so kann man super unterschiedliche Stoffe mixen. Ich habe bei meiner Jacke eine Fakepaspel zwischen die Teilungen genäht um den Stoff der Kapuze und des Futters nochmal aufzugreifen. Auch die langen Armbündchen sind super, sie wärmen total und wenn man so wie ich noch Stulpen darunter zieht dann hat man echt eine tolle Jacke für den Winter.

Ich habe die Jacke komplett aus Jersey genäht, es geht aber auch Sweat oder Teddystoff als Futter. Ich finde der Schnitt fällt groß genug aus um auch dickere Stoffe zu verwenden. Sehr gut könnte ich mir auch einen dickeren Strickstoff vorstellen, vielleicht wird das mein nächstes Projekt!

An einem Pulli darf bei mir SnapPap auch nicht fehlen. Die Kordelenden habe ich mit SnapPap eingefasst, außerdem habe ich ein selbst gemachtes Label und kleine Blümchen auf die Kapuze aufgenäht.

 

Außerdem finde ich, dass es bei Muckelie noch andere tolle Schnitte gibt, gerade hat sie eine Jeans heraus gebracht. Ich bin mir aber noch nicht sicher ob ich mich da mal ran trauen möchte. Habt ihr euch schon mal eine Jeans genäht?

Schnitt: PowPowJuna von Muckelie

Stoff: Jersey komplett auf einer Messe gekauft, Bündchen, Kordel, Reißverschluss und SnapPap aus unserem Stoffladen vor Ort

Arbeitszeit: 6 Stunden

Verlinkt bei Rums

Bilder sind wie immer von mir und ohne Filter

Meine zweite und erste Lene

IMG_0233

Ich habe euch noch gar nicht meine zweite Lene gezeigt welche im Probenähen für Lissi von Konfettipatterns entstanden ist. Um ehrlich zu sein war es sogar die erste Lene die ich genäht habe.

Ich finde die Lene ist echt das perfekte Blusenshirt. Sie kann je nach Stoff und Ärmellänge eher schicker oder auch lässig wirken. Der Bubikragen welcher im Schnitt enthalten ist kann sehr verspielt wirken. Ich habe beide Lenes ohne den Bubikragen genäht weil ich einfach finde, dass dieser nicht zu mir passt obwohl ich ihn bei anderen sehr schön finde.

Die Lene ist aus super weichem, mintfarbenem Viskoseleinen. Der Stoff fühlt sich toll an; die Viskose darin nimmt dem Leinen seinen festen Griff und macht den Stoff weicher. Dadurch hat er auch einen schöneren Fall als reines Leinen welches manchmal schon sehr fest sein kann. Allerdings bleibt die grobe Struktur von Leinen erhalten. Ach ihr seht schon, ich finde den Stoff ganz toll obwohl man diesen tatsächlich als gut abgelagert bezeichen könnte. Allerdings war gleich klar, das er eine Lene werden sollte. Habt ihr auch solche Stoffe die monatelang gelagert werden und dann kommt ein bestimmter Schnitt und man weiß sofort, dieser Stoff soll es werden?

Außerdem hat Leinen ja die Eigenschaft, dass es sowohl kühlen als auch wärmen kann. Nun ist es ja nicht mehr so warm und schön draußen aber ich denke nächsten Sommer ist die kurzärmelige Lene bei mir im Einsatz. Ich wollte unbedingt diese Bluse mit kurzen Ärmeln nähen da ich im Sommer irgendwie nie was zum Anziehen habe, was auch ein wenig schicker ist.

Ich schicke meine erste Lene auch zu Rums. Es ist mein erster Besuch dort und ich freue mich sehr, endlich mal dabei sein zu können. Ich hoffe sehr, dass ich es öfters mal schaffe, mich dort blicken zu lassen.

Schnitt: Lene von Konfettipatterns

Stoff: Viskoseleinen in mint von Alles für Selbermacher

Verlinkt bei Rums

Arbeitszeit: etwa 1 Stunde

 

 

Hoody im Naketano Style

IMG_0362

Es gibt wahrlich schon jede Menge Schnitte für Hoodys allerdings war mir gleich klar, dass ich den Neuen von Meine Herzenswelt mit dem Namen Mein Nanuk auf jeden Fall haben muss.

Der Schnitt bietet unendliche Variationsmöglichkeiten. Er kann als Jacke oder Pulli genäht werden, mit Kapuze oder Kragen. Man kann ihn füttern, es gibt seitliche Teilungen welche weggelassen werden können oder aber versteckte Taschen beinhalten. In den seitlichen Teilungen befinden sich versteckte Abnäher und dadurch bekommt die Jacke eine tolle Form.

Das Ebook ist super gut geschrieben, es wird alles sehr genau erklärt so dass auch Anfänger mit dieser Anleitung gut zu Recht kommen. Es gibt darin auch Tips, wie man den Hoody im Naketano Style nähen kann, also mit den typischen Lederpatches wie sie die Pullies von Naketano aufweisen.

Ich habe mich für die Jackenversion entschieden mit den seitlichen Teilungen, Kapuze und Taschen. Ich wollte die Farbe ganz dezent halten damit die Patches, welche bei mir aus Snap Pap sind, auch wirken. Als besonderen Hingucker habe ich am rechten Ärmel ein Patch aus Snap Pap aufgenäht auf dem sich ein kleiner Ankeranhänger befindet.

Die Jacke war schon etwas aufwändiger zu nähen, aber herausgekommen ist ein echten Lieblingsteil. Ich trage ihn unheimlich gerne, er ist super bequem und sieht doch echt stylisch aus, wie ich finde. Tatsächlich wurde ich schon mehrmals darauf angesprochen, ob der Pulli von Naketano wäre.

Dies ist auch nicht der erste Schnitt welchen ich von Meine Herzenswelt besitze und ich muss sagen, sie macht tolle, stylische Schnitte welche gut zu nähen sind und ich auch nichts anpassen musste. Mit gefällt es immer sehr, wenn ich gleich drauf los nähen kann, ohne erst den kompletten Schnitt verändern zu müssen. Sie hat auch zum Probenähen für eine Weste im selben Stil wie die Jacke aufgerufen und für mich steht jetzt schon fest, die brauche ich unbedingt! Ich warte schon sehr lange auf den Schnitt einer Weste weil ich die einfach total praktisch finde.

Wie gefällt euch meine neue Jacke?

Schnitt: Mein Nanuk von Meine Herzenswelt

Stoff: Sweat von Evli´s Needle, Bündchen von Swafing, Snap Pap und Reißverschluß aus unserem örtliche Stoffladen, Kordel von Standguträuber

Arbeitszeit: etwa 4 Stunden

 

Meilenstein Probenähen

Blusenshirt Lene von Konfettipatterns

Ja es ist wahr, ich durfte das erste Mal probenähen. Als ich den Aufruf zur Lene gelesen hatte rechnete ich mir ehrlich gesagt nicht so viele Chancen aus. Ganz ganz tolle Mädels hatten sich da beworben. Als die Zusage kam bin ich an die Decke gehüpft so habe ich mich gefreut.

Ich war total aufgeregt und es hat mir super viel Spaß gemacht. Es ist so schön zu sehen, wie in gemeinschaftlicher Arbeit etwas entsteht und dann auch noch so erfolgreich.

Nun zur Lene: die Lene ist ein Blusenshirt aus Webware, welches über den Kopf gezogen wird. Sie ist oversize und kann mit kurzen, halblangen und langen Ärmeln genäht werden. Man kann auch einen super süßen Bubikragen dran nähen, was mir allerdings am besten gefällt sind die leicht überschnittenen Schultern. Im Laufe des Probenähens hat sich gezeigt, dass sie einfach am Besten aus ganz fließenden Stoffen genäht werden sollte wie zum Beispiel Viskose, Seide oder fließenden Blusenstoffen.

Die Wahl der Größe ist auch sehr leicht, einfach den Brustumfang messen und schon kann man loslegen. Mir hat die Lene auf Anhieb perfekt gepasst. Im Ebook wird auch sehr detailliert auf die Verarbeitung von Webware eingegangen was mir sehr geholfen hat. Zugegeben, bis auf Taschen habe ich mich bisher selten erfolgreich an Webware für Kleidung versucht doch dann kam die Lene. Ich habe meine Lene schon mehrfach gewaschen und viel getragen und alle Nähte sind noch so wie sie sein sollen.

Die erste Lene die ich euch zeige ist aus einem ganz butterweichen, super tollem Chambray von Volksfaden. Ich habe vorne in die Ärmel einen Gummi eingenäht damit man die Ärmel auch hochschieben kann und diese dann auch dort bleiben. Ich muss sagen, ich liebe meine Lene. Sie ist super bequem und macht doch um einiges mehr her als ein einfaches Shirt. Wenn ich sie trage (und das kommt oft vor) habe ich immer das Gefühl, perfekt angezogen zu sein.

Ihr könnt die Lene zum Einführungspreis von 4,90 €  hier bekommen:

https://de.dawanda.com/product/120723535-lene-blusenshirt-mit-und-ohne-bubikragen-ebook

https://www.makerist.de/patterns/lene-blusenshirt-gr-34-46

Schnitt: Lene von Konfettipatterns

Stoff: Baumwollchambray von Volksfaden

Basic Rock in Herbstgrün

IMG_0248

Ich finde ja die Farbe grün passt immer so toll zum Herbst und deshalb habe ich mir den Rock Yvi von 3 Ems genäht. Der Rock ist super wandelbar und kann sowohl mit vorderer und hinterer Passe als auch mit seitlichen Teilungen und Taschen genäht werden. Ich habe mich für die schlichte Variante mit Passe hinten entschieden weil es ein Basicteil werden sollte was gut zu kombinieren ist.

IMG_0239

Der Rock ist super einfach und schnell zu nähen. Sowas mag ich ja immer ganz gerne, vor allem sieht man schnell ein Ergebnis. Oben hab ich einfach ein Bund aus grünem Bündchenstoff angenäht. Der Stoff vom Rock ist ein supertoller Strickstoff welchen ich mal geschenkt bekommen habe. Das tolle an Stickstoff ist ja auch, dass er total schön fällt was vor allem bei Röcken wichtig ist bei mir.

IMG_0230

Ich muss sagen, der Tragecomfort sowohl vom Rock als auch vom Stoff ist super und er wird auch ständig getragen. Ich mag ja die Kombination aus hellem grün und schwarz total gerne.

Tragt ihr auch so gerne Röcke wie ich? Ich finde ja, es ist eines der bequemsten Kleidungsstücke.

Schnitt: Rock Yvi von 3 Ems

Stoff: hellgrüner Strickstoff aus meinem Fundus, dunkelgrünes Bündchen von Evli`s Needle

Rot ist eigentlich nicht meine Farbe

IMG_0172

„Rot ist eigentlich nicht meine Farbe“

Ich habe ja schon ein paar Mal den Schnitt Mrs. Klassik von Konfettipatterns genäht und ich muss sagen, das ist einer meiner liebsten Schnitte für Oberteile. Irgendwie scheint der Schnitt zu 100% auf meine Figur zugeschnitten zu sein und sitzt echt perfekt. Die dazugehörige Anleitung ist auch super verständlich und auch für Anfänger leicht zu meistern.

IMG_0150

Nun wollte ich unbedingt eine Version davon nähen die mir über den Po reicht und auch nur mit Leggings tragbar ist (ja ich oute mich hier als notorische Leggingsträgerin). Zudem wollte ich die im Schnitt enthaltene Kapuze ausprobieren.

Da fiel mir auf einmal dieser weinrote Jersey in die Hände. Zugegeben, ich bin eigentlich überhaupt nicht der Typ für rot – zumindest sah ich das so. Trotzdem war die Entscheidung schnell gefallen und ich nähte den Pulli in weinrot.

IMG_0157

Nach der Anprobe war schnell klar: ich sollte wohl öfter auf rote Stoffe zurückgreifen! Ich muss nicht extra erwähnen, dass auch dieser Pulli perfekt sitzt das war ich ja schon gewöhnt. Die Bündchen an den Armen und den Saumbund habe ich in schwarz genäht. Hinten hat der Pulli eine Passe und dazwischen habe ich einfach eine schwarze Fakepaspel mit eingenäht um die Farbe nochmal zu wiederholen. Im Schnitt gibt es eine lange und eine kurze Version und ich habe die Lange nochmal um 5 cm verlängert. Nun hat er wie ich finde die perfekte Länge und geht auch zu Leggings 🙂

Die Kapuze nennt sich Eskimokapuze und ist vorne höher geschnitten. Ich finde es sieht ein wenig so aus als ob man einen Rollkragenpullover trägt. Dies bringt natürlich einen enormen Vorteil mit: man hat es in der Übergangszeit schön warm am Hals und braucht nicht unbedingt einen Schal.

IMG_0185

Ihr seht schon, ich bin voll begeistert von meinem neuen Pullover und natürlich auch vom Schnitt. Ich finde die liebe Lissi von Konfettipatterns macht echt sooo tolle Sachen. Ich bin mir auch sicher, ich werde von ihr noch mehr nähen. Habt ihr eigentlich schon was von ihr genäht?

Schnitt: Mrs. Klassik von Konfettipatterns

Stoff: weinroter Jersey von Evlis Needle